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Praxisinformationen zur Corona-Pandemie

Sehr geehrte Patienten!

Da in den letzten Tagen durch die Berichterstattung in den Medien und die staatlich verordneten Aufenthaltseinschränkungen Verunsicherungen aufgekommen sind, möchte ich Ihnen ein paar Informationen aus meiner Sicht weitergeben:

1. Praxissprechzeiten

Die Praxis ist nach wie vor geöffnet. Es werden sowohl die vereinbarten Termine wahrgenommen, als auch können neue Termine vereinbart werden. Es kann nur (wie bereits in der vergangenen Woche geschehen) an manchen Tagen zu Verschiebungen kommen, wenn ich aufgrund der Schulschließung die Betreuung der eigenen Kinder übernehmen muss (nachdem sowohl meine Frau als auch ich in den sog. "systemkritischen Berufen" arbeiten).

2. Infektionsrisiken durch Praxisbesuch

Da ich eine reine Terminsprechstunde habe, kommt es in der Regel allenfalls zu kurzen Kontakten im Sprechzimmer bzw. können diese im Falle einer infektiösen Erkrankung durch einen weiteren Ausgang aus dem Sprechzimmer vermieden werden. Das Infektionsrisiko ist somit nicht höher als üblich.

3. Corona-Tests und weitere Informationen

Eine Testung auf das neue Coronavirus CoVid-19 macht nach Angaben der offiziellen Stellen nur bei bestimmten Voraussetzungen (Aufenthalt in einem Risikogebiet; Kontakt zu einem gesichert Infizierten) Sinn - siehe auch die Ausführungen der Notdienstzentrale https://www.116117.de/de/coronavirus.php. Ob dieses Vorgehen hinsichtlich der Identifikation von Infektionsketten und potenziell Infizierten sinnvoll ist, sei dahingestellt. Möglicherweise ist die Verfügbarkeit von ausreichenden Tests nicht gewährleistet, wodurch sich dieses Auswahlverfahren z.T. erklärt. Verlässlich ist aktuell ausschließlich ein PCR-Test aus einem entsprechenden Abstrich, es gibt derzeit keine verlässliche Antikörpertestung mittels Blutentnahme. Sie können sich bei entsprechendem Verdacht an das Gesundheitsamt Ingolstadt unter der Sonder-Telefonnummer 0841-305-1430 melden.

Die Informationshotline des Bayerischen Gesundheitsministeriums zum Thema „Corona“ erreichen Sie unter  09131-6808-5101.

4. Vorbeugung und Behandlung

Die aktuellen Einschränkungen im öffentlichen Leben haben zum Ziel, die Infektion sich nicht weiter ausbreiten zu lassen. Eine verlässliche konventionelle spezifische Behandlung existiert nicht, allerdings kann selbstverständlich wie bei jeder anderen Infektion eine naturheilkundliche und individuelle homöopathische Behandlung durchgeführt werden. Über die möglichen Risiken einer Behandlung mit Ibuprofen (wie zuletzt berichtet) herrscht offenbar noch keine Einigkeit. Ich persönlich rate grundsätzlich zunächst von einer medikamentösen Fiebersenkung ab (also auch nicht das von der WHO propagierte Paracetamol), da diese sich schon bei anderen Erkrankungen (z.B. Masern) als Risikofaktor für Komplikationen gezeigt hat.

Am wichtigsten halte ich zudem folgende Aspekte, die in der aktuellen Diskussion nahezu völlig ausgeblendet werden. Sie dienen der grundlegenden Gesunderhaltung und sind bei jeder Infektion die wichtigsten Elemente, damit aus der Infektion keine Krankheit entsteht:

  • Vermeidung von Stress (dazu gehört u.U. das Abschalten von Nachrichten, da durch die derzeitige Berichterstattung und die starken Einschränkungen bei vielen Leuten Angst ausgelöst wird)
  • Gesunde vollwertige Ernährung mit hohem Anteil an Obst und Gemüse
  • Ausreichende Vitaminversorgung (neben dem vorherigen Punkt ggf. supplementiert; in der ausklingenden Jahreszeit auch ganz wichtig: Vitamin D, ggf. auch akut in hochdosierter Form, um den Spiegel zu erhöhen)
  • Ausreichend Bewegung (was selbst im Rahmen der aktuellen Aufenthaltseinschränkungen explizit erlaubt ist! Es existiert keine "Ausgangssperre", wie die Medien immer wieder geschrieben haben!)

5. Gesellschaftliche und politische Folgen der Corona-Krise

Achten sie weiterhin auf einen respektvollen Umgang mit Ihren Mitmenschen. Es gab vermehrt Berichte über Anfeindungen durch Menschen, die sich offenbar persönlich bedroht fühlten durch den Anderen, der als potenzieller Virusträger vermutet wurde. Wir sollten uns trotz eines möglichen Infektionsrisikos nicht vom Anderen abwenden. Lassen Sie uns insbesondere solidarisch sein mit denen, die im Moment einem besonderen Risiko ausgesetzt sind: Alte und Kranke.

Achten sie auch auf Versuche, die Krise politisch für die eigenen Ziele zu missbrauchen. Stehen Sie hinter den demokratischen Grundprinzipien und lassen Sie uns gemeinsam Versuche abwehren, unsere demokratischen Grundrechte zu unterhöhlen. Als Beispiel sei hier nur eine Überlegung genannt, Bewegungsprofile durch Abgreifen der Handynutzungsdaten zu erfassen, um die Ausgangsregelungen zu kontrollieren!

Ich hoffe und wünsche uns allen, dass unsere Welt unbeschadet durch diese Krise durchgesteuert wird und dass nicht die Angst, sondern die Hoffnung und der gesunde Menschenverstand siegen wird!

Aktuelle Informationen zur Masern-Impfpflicht

Heute tritt das sog. "Masernschutzgesetz" in Kraft, welches u.a. wichtige Veränderungen im Infektionsschutzgesetz regelt. Im Zentrum steht die Nachweispflicht eines ausreichenden Impfschutzes oder Immunität gegen Masern oder von Gegenanzeigen der Impfung. Das Gesetz könnnen Sie hier einsehen und downloaden. Die wichtigsten Regelungen habe ich für Sie hier zum download zusammengestellt.

Weitere Informationen bieten auch jederzeit der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V., der neu gegründete Verein Initiative freie Impfentscheidung und der Verein Libertas & Sanitas e.V.. Bitte denken Sie auch über eine finanzielle Unterstützung dieser Arbeit nach.